Das Geheimnis von brauner Butter

Sterneköche verwenden braune Butter wegen ihres charakteristischen Geschmacks gerne zum Verfeinern von Speisen wie etwa Kartoffelpüree oder Saucen. Auch in Privatküchen ist der berühmte Stich Butter beliebt. Doch wie entsteht braune Butter, die auch als Nussbutter bezeichnet wird?

Die Maillard-Reaktion

“Das Aroma resultiert aus der Bräunungsreaktion zwischen Milcheiweiß und Milchzucker bei Erhitzung ab 140 Grad”, erklärt Dr. Klaus Pabst vom Max-Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel in Kiel. Der Vorgang heißt Maillard-Reaktion und findet auch bei Kondensmilch oder Brotkrusten statt. Diese “Maillard-Produkte” haben nach aktuellen Forschungen vermutlich zahlreiche positive Wirkungen auf den Stoffwechsel. Als starke Antioxidantien können sie beispielsweise den Körper vor “freien Radikalen” schützen.

Braune Butter selbst herstellen

Wer braune Butter herstellen will, gibt die gewünschte Menge Butter in einen kleinen Topf und lässt sie bei mittlerer Hitze langsam schmelzen, bis sie goldbraun ist und das typische Nussaroma aufweist. Anschließend die Butter durch ein mit Küchenkrepp ausgelegtes Sieb gießen und zugedeckt im Kühlschrank aufbewahren.

Ein Tipp: Mit Zitronensaft und Petersilie, mit gehacktem, gekochtem Ei oder mit gerösteten Semmelbröseln passt sie fein zu gedünstetem Gemüse.

Quelle: CMA

Ringo von Kochtipps.net

Seit dem Bezug meiner ersten Wohnung stehe ich gern in der Küche. Denn essen ist bei mir eine noch größere Leidenschaft als kochen. :-D

2 Kommentare

  • Hi,
    vielen Dank. Schaue mir ständig Kochsendungen an und möchte das mit der braunen Butter unbedingt ausprobieren.
    Super Idee

  • Ich habe mehrfach braune Butter hergestellt.Selbst wenn ich sie nicht in den Kühlschrank stelle,ist sie nach dem abkühlen nicht mehr flüssig.
    Bei Alfons ist sie immer wenn er sie benutzt flüssig.
    Was mach ich verkehrt.
    Wer weiss Rat.
    Gruss Horst

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