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	<title>Kochtipps.net &#187; Gemüse</title>
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		<title>Können Obst und Gemüse mit Schale verzehrt werden?</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 15:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochtipps</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Obst wie Apfel, Birne oder Pfirsich sollte immer mit der Schale verzehrt werden&#8221;, empfiehlt Dr. Bernhard Watzl vom Max Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel in Karlsruhe. Bei Gemüse hängt dies stark von der Gemüseart ab, doch gilt auch hier die Regel: Die äußeren Blätter beziehungsweise die Randschichten weisen die höchsten Gehalte an sekundären Pflanzenstoffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-480" title="© CMA" src="http://www.kochtipps.net/wp-content/uploads/2009/01/fruehlingsgemuese.jpg" alt="Können Obst und Gemüse mit Schale verzehrt werden?" width="465" height="331" />&#8220;Obst wie Apfel, Birne oder Pfirsich sollte immer mit der Schale verzehrt werden&#8221;, empfiehlt Dr. Bernhard Watzl vom Max Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel in Karlsruhe. Bei Gemüse hängt dies stark von der Gemüseart ab, doch gilt auch hier die Regel: Die äußeren Blätter beziehungsweise die Randschichten weisen die höchsten Gehalte an sekundären Pflanzenstoffen auf.<span id="more-479"></span></p>
<p><strong>Wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe stecken in der Schale</strong></p>
<p>Apfelschale enthält im Vergleich zum Fruchtfleisch 70 Mal mehr Quercetin, einem sekundären Pflanzenstoff aus der Gruppe der antioxidativ wirkenden Flavonoide. Ähnliches lässt sich bei Birnen  und Quitten, aber auch bei Gemüse beobachten: Die Haut von Tomaten beispielsweise punktet mit 63 Milligramm Quercetin pro Kilogramm, während im Fruchtfleisch nur 0,1 Milligramm stecken. Der Unterschied im Mengenverhältnis zwischen Schale und Fruchtfleisch kann je nach sekundärem Pflanzenstoff sowie Obst- und Gemüseart bis zu 100 Prozent betragen, so Experte Watzl. Mit anderen Worten: Wer Obst oder Gemüse schält, entwertet es weitgehend. Dies gilt auch für das Entfernen der äußeren Blätter. So warten die äußeren Blätter von Kopfsalat mit 60 Milligramm Quercetin pro Kilogramm auf, die inneren Blätter mit nur 3,4 Milligramm.</p>
<p><strong>Vitamine und Minerale besonders konzentriert in der Schale</strong></p>
<p>Nicht nur sekundäre Pflanzenstoffe, auch Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe finden sich konzentriert in Schalen und Randschichten. Ein weiterer Grund, Obst und Gemüse immer frisch und  ausgereift, regional und je nach Saison einzukaufen, nicht zu lange zu lagern und soweit wie möglich mit Schale zu essen. Bei Spargel kommt man um das Schälen nicht herum, andernfalls ist er extrem faserig. Es genügt aber, ihn dünn und bei grünen Exemplaren lediglich das untere Drittel zu schälen. Bei Karotten, jungen Kohlrabiknollen, Rettichen, Mairüben oder Broccolistängel kann man sich  das Schälen sparen, allerdings sollte man sie vor dem Verarbeiten mit einer Gemüsebürste unter fließendem, lauwarmem Wasser sorgfältig säubern. Pastinaken und Petersilienwurzeln ebenfalls erst abbürsten, dann eventuell mit einem Messer vorsichtig dünn abschaben, um nur die äußere Schicht abzunehmen.</p>
<p><strong>Waschen reicht oft aus</strong></p>
<p>Gründliches Waschen ist bei Gurken und Zucchini in der Regel ausreichend, bei sehr großen Zucchini kann die Schale allerdings sehr fest sein, und es empfiehlt sich, diese zu entfernen. Äpfel, Birnen, Aprikosen und Pfirsiche sollten unter fließendem, lauwarmen Wasser gründlich gewaschen,  anschließend mit einem sauberen Küchentuch oder mit Küchenkrepp getrocknet werden &#8211; und schon steht dem fruchtigen Genuss nichts mehr im Weg.</p>
<p>Quelle: CMA</p>
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		<title>Frühkartoffeln &#8211; Geschmacksintensiv und vielseitig einsetzbar</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 15:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochtipps</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Neuen sind da und das so früh wie nie: Bereits seit Mitte Mai gibt es Frühkartoffeln aus heimischem Anbau. Und das Schöne daran: Von der Aprilsonne verwöhnt, weisen die frisch geernteten Frühkartoffeln ein besonders volles Aroma auf. Ob solo, als Beilage oder Salat &#8211; die frühen Knollen sind in jeder Hinsicht wärmstens zu empfehlen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-437" title="© CMA" src="http://www.kochtipps.net/wp-content/uploads/2009/01/bunte-kartoffelspiesse-mit-dip.jpg" alt="Frühkartoffeln - Geschmacksintensiv und vielseitig einsetzbar" width="465" height="331" />Die Neuen sind da und das so früh wie nie: Bereits seit Mitte Mai gibt es  Frühkartoffeln aus heimischem Anbau. Und das Schöne daran: Von der Aprilsonne  verwöhnt, weisen die frisch geernteten Frühkartoffeln ein besonders volles Aroma  auf. Ob solo, als Beilage oder Salat &#8211; die frühen Knollen sind in jeder Hinsicht wärmstens zu empfehlen.<span id="more-434"></span></p>
<p><strong>Frühkartoffeln sind geschmacklich sehr intensiv</strong></p>
<p>&#8220;Durch die sommerlich warme, trockene  Witterung im Frühjahr kletterte bei den Frühkartoffeln der Gehalt an  Inhaltsstoffen ungewöhnlich in die Höhe. Die neuen Kartoffeln sind deshalb  dieses Jahr qualitativ und geschmacklich ausgezeichnet&#8221;, erklärt Sabine  Sulzer von der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft  mbH.</p>
<p><strong>Verschiedene Frühkartoffelsorten</strong></p>
<p>A wie Annabell, B wie Berber, C wie Cilena: Das ABC der  Frühkartoffeln bietet viel Abwechslung. Annabells Vorzüge können sich sehen  lassen: formschön, gelbfleischig und glattschalig &#8211; als fest kochende Sorte  erweist  sie sich als ideal für Kartoffelsalate. Berber ist unter den  vorwiegend fest kochenden Frühkartoffeln mit Abstand die wichtigste Sorte. Sie  besticht durch ihre langovale Form und den feinen angenehm kräftigen Geschmack.  Als Pell-, Brat- oder Grillkartoffel zubereitet &#8211; einfach lecker. Zu den fest  kochenden Sorten zählt auch Cilena, eine lange, birnenförmige Knolle, die auch  nach dem Kochen eine feste Konsistenz aufweist. Bis Valetta, die dem beliebten  langförmigen, gelbfleischigen Typ entspricht, reicht das umfangreiche ABC der  Frühkartoffeln &#8211; einfach probieren und die Lieblingssorte  finden.</p>
<p><strong>Frühkartoffeln sind sehr empfindlich</strong></p>
<p>Frühkartoffeln sind allerdings äußerst empfindlich. Wegen ihrer  ausgesprochen zarten Schale müssen sie besonders schonend gerodet, verpackt und  möglichst schnell in den Handel gebracht werden. Kurze Transporte kommen der  Qualität von Frühkartoffeln daher zu Gute. Zuhause sollten sie höchstens 14  Tage aufbewahrt werden, danach welken sie schnell. Nach dem Kauf am besten  gleich aus der Folie nehmen und kühl und dunkel aufheben. So frisch wie möglich  verarbeiten, lautet ein weiterer Tipp, denn frisch vom Feld schmecken die  frühen Knollen am feinsten.</p>
<p><strong>Die Schale kann meisten mit gegessen werden</strong></p>
<p>Das Praktische an Frühkartoffeln: Sie müssen  nicht unbedingt geschält werden und erleichtern damit die Küchenarbeit. Da die  Schale hauchdünn ist, kann sie durchaus mitgegessen werden. Ernährungswissenschaftler raten das ohnehin, denn viele wertvolle Nährstoffe  sitzen direkt unter der Schale. Und schon gewusst? Drei Kartoffeln aus neuer  Ernte decken fast zwei Drittel des täglichen Vitamin-C-Bedarfs von  Erwachsenen.</p>
<p><strong>Frühkartoffeln für Puristen</strong></p>
<p>Puristen mögen die frühen Knollen am liebsten solo: Einfach  samt Schale kochen, etwas zerlassene Süß- oder Sauerrahmbutter nach Geschmack  dazu, grobkörniges Meersalz und viel Dill darüber streuen &#8211; mehr braucht es  nicht, um Genießer zum Schwelgen zu bringen. Aber auch diese Variante  schmeckt königlich: Kartoffeln, so groß wie kleine Eier, in Butter anbraten,  dann beiseite stellen. Sobald sie abgekühlt sind, jeweils mit einer dünnen  Scheibe durchwachsenen Speck umwickeln, in eine gefettete Auflaufform legen  und im heißen Ofen bei 180 Grad rund zehn Minuten knusprig backen.</p>
<p>Auch lecker:  Frühkartoffeln mit einem würzigen Bergkäse überbacken. Oder lieber Kartoffeln  vom Grill? Dazu einfach kleine, neue Kartoffeln knapp gar kochen,  mit Zitronenvierteln und frischen Lorbeerblättern abwechselnd auf Holzspieße  stecken und am Rande des Grills rund sechs Minuten grillen, bis sie leicht  gebräunt sind. Dabei ein paar Mal wenden und mit Butter bestreichen &#8211; das gibt  ein wunderbares Aroma. Dazu passt ein Basilikum-Joghurt-Dip. Sehr fein  schmeckt auch eine Creme aus Butter, Frischkäse, Meerrettich und viel Kerbel.  Die kulinarischen Möglichkeiten für Frühkartoffeln sind damit noch lange nicht  erschöpft. Immer wieder fein: der Klassiker Frühkartoffeln mit  Schnittlauchquark oder würzige Rosmarin-Kartoffeln zu Zitronenhähnchen oder  edlem Lammkotelett.</p>
<p>Die Saison für Frühkartoffeln endet im August, doch  das kulinarische Knollenvergnügen geht weiter: Ab August kommen die mittelfrühen  Sorten frisch von heimischen Feldern auf den Markt.</p>
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		<title>Pfiffige Rezeptideen mit Spargel</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 15:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochtipps</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein ungleiches Paar &#8211; und dennoch harmonisch: Rambo, eine besonders robuste, weiße Spargelsorte, passt als farblicher Kontrast bestens zu Huchels Schneewittchen. Bei letzterer handelt es sich um eine zarte, grüne Variante des Edelgemüses. Grün und Weiß kombiniert auf dem Teller lautet der Tipp für die aktuelle Spargelsaison. Selbstverständlich sind auch andere Spargelsorten perfekte Kandidaten für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-315" title="© CMA" src="http://www.kochtipps.net/wp-content/uploads/2009/01/spargel-ragout.jpg" alt="Pfiffige Rezeptideen mit Spargel" width="465" height="330" />Ein ungleiches Paar &#8211; und dennoch harmonisch: Rambo, eine besonders robuste,  weiße Spargelsorte, passt als farblicher Kontrast bestens zu Huchels  Schneewittchen. Bei letzterer handelt es sich um eine zarte, grüne Variante des  Edelgemüses. Grün und Weiß kombiniert auf dem Teller lautet der Tipp für die  aktuelle Spargelsaison. Selbstverständlich sind auch andere Spargelsorten  perfekte Kandidaten für die kulinarische Spargelhochzeit in  Grün-Weiß.<span id="more-314"></span></p>
<p><strong>Bleich- und Grünspargel</strong></p>
<p>Wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Senkrechtstartern  ist, dass der weiße Bleichspargel unterirdisch in Hügelbeeten heran sprießt.  Bevor die Stangen die Erde durchbrechen, werden sie von Hand gestochen, damit  sie ihre weiße Farbe behalten. Grünspargel als Sonnenkind wächst dagegen über  der Erde und entwickelt so Chlorophyll, das typische, grüne  Pflanzen-Farbpigment. Im Geschmack gibt sich Huchels Schneewittchen samt grüner  Verwandtschaft sehr viel herzhafter und würziger als Rambo und seine Brüder,  die sich als fein und mild erweisen.</p>
<p><strong>So prüfen Sie die Frische des Spargels</strong></p>
<p>Ob weiß oder grün &#8211; frisch  gestochen, deutsche Herkunft und möglichst am selben Tag zubereitet, heißt der  Gourmettipp für alle Spargelsorten. Ein Sinnestest hilft, die Frische des  angebotenen Spargels zu überprüfen. Dazu einfach eine Stange an  der Schnittstelle zusammendrücken und daran schnuppern. Entströmt ein  angenehmer und frischer Geruch, ist das ein gutes Zeichen. Die Schnittenden  sollten sich saftig anfühlen, die Stangen prall und glänzend aussehen und die  Köpfe fest geschlossen sein.</p>
<p><strong>Lagerung von Spargel</strong></p>
<p>Schon gewusst? Frischer Spargel lässt sich mit  einem deutlich hörbaren Knack brechen und quietscht beim Aneinanderreiben der  Stangen &#8211; für Spargelkenner ein wahres Festkonzert. Im Gemüsefach des  Kühlschranks hält sich frischer, ungeschälter Spargel in ein feuchtes Tuch  eingeschlagen zwei bis drei Tage. Doch Achtung: Grünspargel kann dabei ähnlich  einer Tulpe das Köpfchen strecken und zur Seite neigen, seinem Geschmack schadet  das aber nicht.</p>
<p><strong>Spargel schälen</strong></p>
<p>Praktisch: Grüner Spargel muss &#8211; wenn überhaupt &#8211;  lediglich im unteren Drittel geschält werden, Bleichspargel dagegen von Kopf bis  Fuß. Auch in der Garzeit gibt es Unterschiede. Die weißen Stangen brauchen je  nach Dicke und persönlicher Vorliebe rund 15 bis 20 Minuten. Bei grünem  Spargel genügt aufgrund seines geringeren Durchmessers und seiner zarteren  Beschaffenheit eine Kochzeit von 8 bis 15 Minuten. Wer die Spargelsaison  verlängern möchte, kann das edle Gemüse problemlos einfrieren. Dazu den  Spargel waschen, schälen (ganz wichtig), eventuell in Stücke schneiden und in  einem Beutel oder Gefäß einfrieren. Nach der Entnahme aus dem Tiefkühlfach kann  der Spargel unaufgetaut direkt ins kochende Wasser gegeben werden.</p>
<p><strong>Ideen zu Spargel-Variationen</strong></p>
<p>Für  eine weiß-grüne Spargelsinfonie mit Kartoffeln und edlem Schinken die  Spargelsorten stets in getrennten Töpfen zubereiten, damit beide bissfest gegart  werden können. Auch die klassische Spargelcremesuppe bekommt durch Kombination  der beiden Spargelsorten ein neues Gesicht, etwa bei einer grünen  Spargelrahmsuppe mit weißen Spargelköpfchen, Kerbel und geräucherter  Lachsforelle als Einlage. Und als Vorspeise oder kleiner, abendlicher Snack zu  empfehlen: grüne und weiße Spargelstücke lauwarm in einem Dressing aus  Apfelessig, kalt gepresstem Rapsöl, Salz, Pfeffer und Estragonblättchen  marinieren und zu Mini-Tatar-Frikadellen servieren. Als gästetauglich erweisen  sich auch würzige Sandwiches mit Spargel: Dazu Frischkäse, Roastbeef,  gekochte weiße und grüne Spargelstangen zusammen mit würzigem Bärlauchpesto  zwischen geröstete Toastscheiben schichten. Für das Pesto 60 Gramm Bärlauch mit  einem halben Esslöffel Pinienkernen, zwei Esslöffeln Parmesan und vier  Esslöffeln kaltgepresstem Rapsöl fein mixen. Das reicht für zwei  Portionen.</p>
<p><strong>Spargeleisparfait auf Pfefferminzspiegel</strong></p>
<p>Eine ausgefallene Idee ist Spargelrahmeisparfait auf  Pfefferminzspiegel. Dazu eine bayerische Creme ohne Gelatine zubereiten.  Gekochten Spargel &#8211; sechs weiße und vier grüne Stangen &#8211; pürieren, durch ein  Sieb streichen, abgekühlt unter die Creme mischen und über Nacht einfrieren.  Für die Sauce etwas Butter, Vanillezucker, Minzlikör und süße Sahne aufkochen  und erkaltet zum Parfait servieren. Noch karamellisierte, grüne Spargelstücke  dazu, und der Spargeltraum in Grün-Weiß ist zum Greifen nah.</p>
<p>Quelle: CMA</p>
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		<title>Leipziger Allerlei &#8211; Abwechslung statt Einerlei</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 15:08:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auf seiner Reise von Ost nach West sind dem berühmten Leipziger Allerlei wesentliche Bestandteile verloren gegangen. Selbst im Osten wurde das sächsische Traditionsgericht lange stiefmütterlich behandelt: &#8220;Zu DDR-Zeiten wurde das Leipziger Allerlei zum zerkochtem Dosenallerlei degradiert, aber mit dem wirklichen Gericht hatte das nichts zu tun&#8221;, berichtet Kochbuchautorin und Leipzigerin Oda Tietz. Der Sternekoch und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-344" title="© CMA" src="http://www.kochtipps.net/wp-content/uploads/2009/01/leipziger-allerlei.jpg" alt="" width="465" height="322" />Auf seiner Reise von Ost nach West sind dem berühmten Leipziger Allerlei  wesentliche Bestandteile verloren gegangen. Selbst im Osten wurde das sächsische  Traditionsgericht lange stiefmütterlich behandelt: &#8220;Zu DDR-Zeiten wurde das  Leipziger Allerlei zum zerkochtem Dosenallerlei degradiert, aber mit dem  wirklichen Gericht hatte das nichts zu tun&#8221;, berichtet Kochbuchautorin und  Leipzigerin Oda Tietz. Der Sternekoch und Inhaber des Leipziger  Gourmetrestaurants Stadtpfeiffer Detlev Schlegel ergänzt: &#8220;Leipziger Allerlei  sollte kein Allerlei des Eintopfs sein, sondern durch frische, perfekt knackig  gegarte Zutaten überzeugen.&#8221; Höchste Zeit also, dass das Leipziger Allerlei  wieder seinen ursprünglichen Platz als kulinarische Größe in der heimischen  Küche einnimmt.<span id="more-345"></span></p>
<p><strong>Frisches Gemüse Flusskrebse beim traditionellen Leipziger Allerlei</strong></p>
<p>Angefangen von zartem Kohlrabi, den ersten Möhren,  knackigen Bohnen bis hin zu Blumenkohl und edlem Spargel &#8211; die ganze Palette an  Frühlingsgemüsen darf sich laut Oda Tietz querbeet im Original Leipziger  Allerlei wiederfinden. Hauptsache, alles stammt frisch vom Feld. Bissfest  gekocht und in gesalzener Butter geschwenkt kommen die jungen Gemüse dann auf  eine Platte, obenauf in Butter gedünstete Morcheln, dazu zerlassene Krebsbutter,  ein Petersiliensträußchen fürs Auge und natürlich Krebsschwänze. &#8220;Denn so  richtig komplett war dem Leipziger sein Allerlei erst, wenn Krebse mit von der  Partie waren&#8221;, erklärt Oda Tietz. Wie Venedig war Leipzig bis ins 19.  Jahrhundert hinein eine Wasserstadt. Man konnte sie mit Booten  durchqueren und dabei die Krebse aus den Gewässern fischen, die es dort in  Hülle und Fülle gab.</p>
<p><strong>Leipziger Allerlei lässt auch neue Variationen zu</strong></p>
<p>Laut Tietz kam das wahre Leipziger Allerlei früher  in der gehobenen Bürgerschicht nicht wie heute als Beilage, sondern als  Hauptgericht auf die Tafel. Doch das Traditionsgericht erlaubt auch Neues.  Spitzenkoch Detlev Schlegel erfand für seine Gäste erst kürzlich eine  raffinierte Variante des Klassikers: marinierte Entenleber und allerlei Gemüse  der Region als exquisite, kalte Vorspeise. &#8220;Mir ist es wichtig, in unserer  globalen Welt das Ganze immer auch ein klein wenig mit der Region zu  würzen. Wir wollen den Gast neugierig auf Sachsen machen&#8221;, erklärt der  Sternekoch.</p>
<p><strong>Alternative zu Flusskrebsen: Filetspitzen von Rind oder Kalb</strong></p>
<p>Nicht Original, aber auch sehr fein: Wer Flusskrebse nicht  mag, kann stattdessen auch edle Filetspitzen von Rind oder Kalb dazu servieren.  Ebenfalls als Alternative zu empfehlen: in schmale Streifen geschnittene  Geflügel-, Rinder- oder Kalbsleber, die nach dem Braten in gehackten,  frischen Estragonblättchen oder sehr fein zerkleinertem Schnittlauch gewälzt  werden.</p>
<p>Quelle: CMA</p>
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		<title>Was Sie schon immer über den Spargelanbau wissen wollten</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 16:00:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schnurgerade ziehen sich auf den Spargelfeldern die schmalen Erddämme bis zum Horizont. Doch von den weißen Edelstangen ist weit und breit nichts zu sehen. Abgeschirmt vom Tageslicht wachsen sie gut geschützt in sandigen Böden heran. Besonders feine Zungen meinen sogar &#8220;ihren&#8221; Spargel aufgrund der typischen Bodeneigenschaften ihrer Region herauszuschmecken. &#8220;So schwören die einen auf Schrobenhausener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-292" title="© CMA" src="http://www.kochtipps.net/wp-content/uploads/2009/01/spargelanbau.jpg" alt="Was Sie schon immer über den Spargelanbau wissen wollten" align="left" />Schnurgerade ziehen sich auf den Spargelfeldern die schmalen Erddämme bis zum  Horizont. Doch von den weißen Edelstangen ist weit und breit nichts zu sehen.  Abgeschirmt vom Tageslicht wachsen sie gut geschützt in sandigen Böden heran.  Besonders feine Zungen meinen sogar &#8220;ihren&#8221; Spargel aufgrund der typischen  Bodeneigenschaften ihrer Region herauszuschmecken. &#8220;So schwören die einen auf  Schrobenhausener Spargel, andere wollen nur Spargel aus Norddeutschland. Ich  persönlich merke da keinen großen Unterschied. Für mich ist das Wichtigste,  dass er frisch ist und keine langen Wege hinter sich hat&#8221;, gesteht Hans Möser  vom Spargel-Erzeugerring Südbayern.<span id="more-293"></span></p>
<p><strong>Spargel wird in Spezialbetrieben angezüchtet</strong></p>
<p>Anfangs erinnert noch wenig an die  weißen Prachtstangen. &#8220;Wie Kraken sehen die Spargel-Jungpflanzen aus, die in  Spezialbetrieben als gezogen werden&#8221;, findet Möser. Vom drei bis vier Zentimeter  großen &#8220;Kopf&#8221;, der die Anlagen für die Spargelstangen enthält, baumeln 20 bis  25 runde, zirka 30 Zentimeter lange Wurzeln wie Krakenarme herunter. Der Anbau  von Spargel gilt als sehr arbeitsintensiv. Bevor die Pflanzen zu Beginn des  Frühjahrs in die Erde kommen, muss der Spargelbauer das Feld mit  Humus anreichern. Spargel ist eine Dauerkultur, die acht bis zehn Jahre im  Boden bleibt. &#8220;Wenn Sie Bleichspargel haben wollen, brauchen Sie einen  durchlässigen, lockeren, steinfreien Boden, damit der Spargelspross nicht krumm  wird, sondern senkrecht hoch wachsen kann&#8221;, erklärt Gartenbauingenieur Möser.  Zum Pflanzen werden im Feld Gräben im Abstand von zirka 1,8 Metern gezogen, in  die pro Meter zirka drei Wurzeln mit ausgebreiteten &#8220;Armen&#8221; abgelegt und  anschließend mit einer dünnen Erdschicht bedeckt werden.</p>
<p><strong>Ernte erst im dritten Jahr</strong></p>
<p>Doch an  Ernte ist noch lange nicht zu denken. &#8220;Im ersten Jahr treibt die Pflanze  lediglich zwei bis drei dünne Stangen aus, die können Sie noch nicht stechen.  Erst im dritten Jahr sind die Pflanzen kräftig genug und können voll abgeerntet  werden&#8221;, weiß Möser.</p>
<p><strong>Bleich- und Grünspargel</strong></p>
<p>Bleichspargel darf im Gegensatz zu Grünspargel kein  bisschen Sonne abbekommen, ansonsten verfärbt sich der zarte, lichthungrige Kopf  blaurötlich. Deshalb werden zirka 40 Zentimeter hohe Erddämme, so genannte  Bifänge, darüber aufgeschüttet und anschließend geglättet. Ein Sprung in der  glatten Oberfläche verrät dem Spargelstecher, wo er die begehrten, weißen  Stangen findet.</p>
<p><strong>Erwärmung des Bodens mit schwarzen Folien</strong></p>
<p>Ein Trend im Spargelanbau sind Folien, die über die Dämme  gespannt werden. &#8220;Schwarze Folie erwärmt den Boden schneller, so dass je nach  Witterung der Spargel schon im März gestochen werden kann. Weiße Folie dagegen  reflektiert das Sonnenlicht und verzögert damit das Wachstum. So entsteht keine  Spargelschwemme und der Markt kann kontinuierlich beliefert werden&#8221;,  informiert Möser. Der 24. Juni gilt traditionell als Saisonende und das macht  auch Sinn. Denn die Pflanzen brauchen Zeit, um Chlorophyll, den grünen  Pflanzenfarbstoff, und Baustoffe für neues Wachstum zu tanken. Damit  die Spargelpflanze auch im nächsten Jahr wieder üppig sprießen  kann.</p>
<p><strong>Spargel wächst fast in ganz Deutschland</strong></p>
<p>Zur Freude aller Spargelgenießer wächst Spargel dank verfeinerter  Kulturtechnik und robuster Sorten fast überall &#8211; selbst im hohen Norden der  Republik, kurz vor der dänischen Grenze. Niedersachsen ist mit rund 4200 Hektar  Deutschlands größtes Spargelanbaugebiet, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit  zirka 2800 Hektar und Brandenburg mit zirka 2600 Hektar. Bedeutende Anbauflächen  finden sich auch in Süddeutschland, Hessen und Sachsen-Anhalt. Bis auf Bremen,  Hamburg und Berlin wird hierzulande überall Spargel angebaut &#8211; jede Menge  Möglichkeiten also für Gourmets, den König der Gemüse frisch und in bester  Qualität zu genießen.</p>
<p>Quelle: CMA</p>
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		<title>Rezeptideen für frisches Frühlingsgemüse</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 16:01:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bäume, Wiesen und Gärten verströmen den ersten zarten Blütenduft und auch auf den Feldern hält der lang ersehnte Frühling endlich wieder Einzug. Ab Ende März, Anfang April kommen die neuen Ernten vom heimischen Acker. &#8220;Rhabarber und Spargel eröffnen den Saisonreigen. Kopfsalat, Radieschen und Spitzkohl folgen Mitte April, Bundzwiebeln und Kohlrabi stehen je nach Witterung ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-253" title="© CMA" src="http://www.kochtipps.net/wp-content/uploads/2009/01/gratin-von-fruehlingsgemuese-in-kraeutersabayon.jpg" alt="Rezeptideen für frisches Frühlingsgemüse" />Bäume, Wiesen und Gärten verströmen den ersten zarten Blütenduft und auch auf  den Feldern hält der lang ersehnte Frühling endlich wieder Einzug. Ab Ende März,  Anfang April kommen die neuen Ernten vom heimischen Acker. &#8220;Rhabarber und  Spargel eröffnen den Saisonreigen. Kopfsalat, Radieschen und Spitzkohl folgen  Mitte April, Bundzwiebeln und Kohlrabi stehen je nach Witterung ab der zweiten  Aprilhälfte zur Verfügung&#8221;, informiert Christian Zeisberger von der CMA Centrale  Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH.<span id="more-254"></span></p>
<p><strong>Der Spargelgenuss</strong></p>
<p>&#8220;Jetzt  kommen so langsam wieder &#8216;frische&#8217; Farben auf den Teller&#8221;, freut sich  Spitzenköchin Sybille Schönberger auf die neue Saison. Ob mit zartem Spanferkel,  kleinen Kartoffeln und Bärlauch-Vinaigrette, überbacken mit feinwürziger  Kräuterhollandaise oder als knackiger Rohkostsalat &#8211; Spargel bietet viel  kreatives Potenzial für kulinarische Geniestreiche. &#8220;Ich mag den Allrounder zum  Beispiel gerne karamellisiert&#8221;, verrät die 31-Jährige. Dazu den Spargel schälen  und in millimeterdünne Scheibchen schneiden. Dann etwas Zucker goldbraun  schmelzen und die Spargelscheiben darin karamellisieren. Ein Stück Butter dazu,  kurz ein paar Sekunden durchschwenken, salzen, pfeffern und als Farbklecks noch  fein geschnittene Bundzwiebeln darüber streuen &#8211; und schon ist in Rekordzeit  eine tolle Beilage zu kurz gebratenem Fleisch und Kartoffelsalat  fertig.</p>
<p>&#8220;Die Süße von Spargel liefert den perfekten Ausgleich zur Schärfe  von Zitronengras und Chilischote&#8221;, erklärt Profi Schönberger und empfiehlt  Asienfans als exotische, bunte Rohkost dieses Rezept: Von einem Stängel  Zitronengras die äußeren drei Schichten abnehmen, denn diese sind roh zu  holzig. Das Innere dann so fein wie möglich schneiden. Dazu kommt ein Pfund  geschälter, in Stücke geschnittener Spargel, eine entkernte und fein gehackte  Chilischote sowie eine Handvoll Sprossenmix. Für Farbe im Salat sorgen Frühlingszwiebeln und ein Bund Radieschen, dekorativ in Stifte geschnitten. Zum  Anmachen empfiehlt die Sterneköchin eine klassische Essig-Öl-Vinaigrette. Wer  möchte, kann zusätzlich Streifen von Spitzkohl und Kohlrabi hinein geben und  vereint so den ganzen Frühling quasi querbeet in einer Salatschüssel &#8211; ein  knackiger, aromatischer Genuss!</p>
<p><strong>Der Spitzkohlgenuss</strong></p>
<p>Der erste frühlingsfrische Spitzkohl  eignet sich laut Schönberger bestens für Soloauftritte. Spitzkohl in ganz dünne  Streifen hobeln, mit einer klassischen Essig-Öl-Marinade übergießen, gut  drücken, damit die Marinade einziehen kann und über Nacht im Kühlschrank  durchziehen lassen. Vor dem Servieren mit Schnittlauch oder Frühlingszwiebelgrün  bestreuen, denn das Auge will ebenfalls genießen!</p>
<p><strong>Auch Kopfsalat passt in den Frühling</strong></p>
<p>Eine außergewöhnliche  Idee ist warmer Kopfsalat. Dazu Kopfsalatherzen vierteln, in einer Pfanne in  heißem Rapsöl kurz anbraten und mit feinem Beerenessig ablöschen. Dann nur noch  mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und zu Stangenspargel und Kartoffeln  servieren.</p>
<p>&#8220;Mit Rahmkohlrabi zu Kartoffeln und gebratenem  Schweinemedaillon lockt man jeden aus der Ecke&#8221;, ist Schönberger überzeugt. Dazu  eine klassische Béchamelsauce kochen. Den Kohlrabi in feine Stifte schneiden,  kurz in Butter anschwitzen und in der Béchamelsauce garen. &#8220;Dabei häufig  umrühren und aufpassen, dass die Sauce nicht anbrennt&#8221;, rät die  Expertin.</p>
<p><strong>Zum Dessert Rhabarberkompott</strong></p>
<p>Als Dessert bietet sich ein Rhabarberkompott mit knusprigen  Waffeln oder Hefepfannkuchen an. Fein schmecken auch Rhabarberbeignets, in süßen  Teig getauchte, goldbraun ausgebackene Rhabarberstücke. Mit Vanillesauce oder  Quark-Mohn-Mousse anrichten &#8211; und der Frühling wird zum Fest!</p>
<p>Quelle: CMA</p>
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		<title>Rosenkohl mal anders &#8211; Frisch Einkaufen und frische Rezepte</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 16:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochtipps</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Je nach Sorte sehen sie aus wie kleine Ballons, Kugeln oder Miniatur-Hühnereier: Rosenkohlröschen machen sich mit ihrer schönen Form optisch einfach gut, ob als Beilage, auf Gemüseplatten oder sogar Pizza. Von September bis Februar/März kommt das beliebte herzhaft-würzige Herbst- und Wintergemüse frisch vom heimischen Feld. Rosenkohl gibt es in vielen Sorte Die weitläufige Kohlfamilie, botanisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-177" title="© CMA" src="http://www.kochtipps.net/wp-content/uploads/2009/01/rosenkohl-gemuese-ragout-mit-quarknocken.jpg" alt="Rosenkohl mal anders - Frisch Einkaufen und frische Rezepte" align="left" />Je nach Sorte sehen sie aus wie kleine Ballons, Kugeln oder Miniatur-Hühnereier:  Rosenkohlröschen machen sich mit ihrer schönen Form optisch einfach gut, ob als  Beilage, auf Gemüseplatten oder sogar Pizza. Von September bis Februar/März  kommt das beliebte herzhaft-würzige Herbst- und Wintergemüse frisch vom  heimischen Feld.</p>
<p><strong>Rosenkohl gibt es in vielen Sorte</strong></p>
<p>Die weitläufige Kohlfamilie, botanisch Brassica oleracea  genannt, stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet. Bereits die alten Ägypter  nutzten sie als Nahrungspflanze. &#8220;Entwicklungsgeschichtlich gesehen ist  Rosenkohl aus dieser Gruppe der jüngste Spross, denn er wird erst seit etwa  hundert Jahren verwendet&#8221;, informiert Barbara Schön von der Sächsischen  Landesanstalt für Landwirtschaft. 1587 wurde der Kohl mit den vielen kleinen  Köpfen noch als seltene und unbrauchbare Art beschrieben. Erst intensive  Züchtungsarbeit in Belgien um 1785, später auch in Paris und England  verwandelten den ursprünglich wilden Kohl nach und nach in eine schmackhafte  Gemüseart. Auch in Deutschland wird Rosenkohl gezüchtet. Jährlich kommen neue  Sorten auf den Markt, sogar rote Sorten gibt es mittlerweile.<span id="more-178"></span></p>
<p><strong>Die Röschen dürfen keinen Frost kriegen</strong></p>
<p>Wer  Rosenkohl frisch vom Wochenmarkt oder Bauern holt, sollte darauf achten, dass  die Röschen nicht gefroren sind. &#8220;Erfolgt der Gefrierprozess zu langsam, oder  wird Rosenkohl sehr langsam aufgetaut, dann platzen die Zellen. Dabei gehen  wertvolle Inhaltsstoffe verloren, und der Rosenkohl wird matschig und weich&#8221;,  erklärt Schön. &#8220;Das gilt nicht, solange der Rosenkohl noch auf dem Feld ist.  Beim noch nicht geernteten Gemüse verbessert Frost sogar den Geschmack, da er  den Zuckergehalt in die Höhe klettern lässt. Im Winter schmeckt Rosenkohl daher  besonders mild und fein.&#8221;</p>
<p><strong>Achtung beim Einkauf: Röschen müssen geschlossen sein</strong></p>
<p>Beim Einkauf sollte nur Rosenkohl im  Einkaufskorb landen, der frisch, schön grün und knackig aussieht und fest  geschlossene Köpfchen aufweist. &#8220;Rosenkohl mit gelblichen Blättern besser links  liegen lassen&#8221;, rät Gartenbauingenieur Schön. Gelbliche Blätter schmecken nicht  gut und sind ein Zeichen dafür, dass die Röschen schon länger liegen. Und noch  ein Tipp: Rosenkohl kann durch das pflanzliche Reifegas Äthylen geschädigt  werden, deshalb nicht zusammen mit Äpfeln aufbewahren. Im Gemüsefach des  Kühlschranks ist Rosenkohl wenige Tage haltbar. Wer sich mit Rosenkohl  bevorraten möchte, kann ihn blanchiert einfrieren oder tiefgefroren  kaufen.</p>
<p><strong>Gesunde Inhaltsstoffe des Rosenkohls</strong></p>
<p>Klein, aber oho: Neben Kalium und Eisen trumpft Rosenkohl vor allem  mit durchschnittlich 115 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm auf &#8211; das übertrifft  den Tagesbedarf von Erwachsenen und Jugendlichen ab 13 Jahren. Die Röschen  erweisen sich damit als echter Fitmacher für das Immunsystem.</p>
<p><strong>So putzen Sie Rosenkohl</strong></p>
<p>Rosenkohl  putzen ist ganz einfach: Äußere, welke Blätter entfernen, Strunk kürzen,  waschen, fertig. Kochbuchautorin Cornelia Schinharl findet Rosenkohl à la  Spitzenköche geschmacklich am feinsten. Denn die lösen alle Blätter einzeln ab  und dünsten sie dann genauso wie komplette Röschen. &#8220;Das macht natürlich am  meisten Arbeit, aber ich meine, sie lohnt sich.&#8221; Vorheriges Einlegen von  Rosenkohl in Milch hält Schinharl für überflüssig, da der Kohlgeschmack von  Rosenkohl ohnehin nur dezent ist.</p>
<p>Für Rosenkohl im Ganzen den Stielansatz  unten kreuzweise einschneiden. So wird er gleichmäßig gar. Wichtig:  Unterschiedlich große Röschen auf gleiches Format bringen, also halbieren oder  vierteln, damit alle Stücke gleichzeitig fertig sind. Und um die Vitamine zu  schonen, das Gemüse in nur wenig Wasser kochen. Nach der Garzeit von 10 bis 15  Minuten sollte das Wasser weitgehend aufgesogen sein. Schinharl: &#8220;Butter füge  ich immer erst zum Schluss zu, weil dann der Geschmack besser ist.&#8221;</p>
<p><strong>Rezepttipp: Rosenkohl mal anders</strong></p>
<p>Nicht  ganz so herzhaft, sondern frisch und mal etwas anderes ist laut Schinharl  Rosenkohl mit Thymian und Zitronenschale. Auch Meerrettich harmoniert sehr gut  zu Rosenkohl. Tipp der Kochexpertin: Rosenkohl mit Kartoffeln als Suppe  zubereiten, mit Meerrettich und Sahne verfeinern, noch Kresse oder Schnittlauch  darauf &#8211; und schon steht ein leckeres Winteressen bereit.</p>
<p>Quelle: CMA</p>
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